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Darüber hinaus werden die gemäß Tarifverträgen bezahlten Mitarbeiter in diesem Jahr von einer einmaligen Zahlung von 250 Euro (309,10 US-Dollar) profitieren, teilte das Unternehmen mit. Am 29. November 2007 gab die deutsche Koalitionsregierung , bestehend aus der konservativen Christlich Demokratischen Union (CDU), ihrer bayerischen Partei Christlich-Soziale Union ( CSU) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) – ihre Entscheidung bekannt, ab Januar 2008 einen Mindestlohn für den Postsektor einzuführen. Dies wird durch die Einbeziehung von Postzustellungsdiensten in das Gesetz über entsandte Arbeitnehmer ermöglicht; Es wird erwartet, dass der Beschluss noch vor Ende 2007 von den beiden Kammern des Deutschen Bundestages gebilligt wird. In der EU stellt Deutschland einen ungewöhnlichen Fall dar, da es keinen gesetzlichen nationalen Mindestlohn hat. Stattdessen kann die Regierung von Fall zu Fall Mindestlöhne für einzelne Branchen festlegen, indem sie diese Sektoren in das Gesetz über entsandte Arbeitnehmer (DE0710019I) einführt. Mit der Entscheidung der Regierung kann ein tarifvertragzwischender Dienstleistungsgewerkschaft (vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, ver.di) und dem Arbeitgeberverband Postdienste, der insbesondere den Marktführer Deutsche Post AG vertritt, mit Wirkung zum 1. Januar 2008 für die gesamte Branche für bindend erklärt werden. Ein Tarifvertrag, Tarifvertrag (KV) oder Tarifvertrag (CBA) ist ein schriftlicher Tarifvertrag, der durch Tarifverhandlungen für Arbeitnehmer von einer oder mehreren Gewerkschaften mit der Geschäftsführung eines Unternehmens (oder mit einem Arbeitgeberverband) ausgehandelt wird, der die Geschäftsbedingungen der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz regelt.

Dazu gehört die Regulierung der Löhne, Leistungen und Pflichten der Arbeitnehmer sowie der Pflichten und Verantwortlichkeiten des Arbeitgebers oder der Arbeitgeber und umfasst häufig Regeln für einen Streitbeilegungsprozess. Eine gesonderte Studie des Statistischen Bundesamtes nutzte die Ergebnisse der Verdiensterhebung 2014, um zu berechnen, inwieweit Arbeitnehmer tariflich gebunden sind. Sie lieferte Ergebnisse, die den IAB-Zahlen ähnelten, wenn auch im Allgemeinen niedriger waren. Sie stellte fest, dass im Jahr 2014 46 % der Beschäftigten und 15 % der Arbeitsplätze an Tarifverträge gebunden waren. Wie bei den IAB-Zahlen zeigen sie, dass Vereinbarungen auf Branchenebene, die 41 % der Beschäftigten und 13 % der Arbeitsplätze abdecken, bei weitem die größte Abdeckung aufweisen. [2] Dieses System, bei dem Tarifverhandlungen in erster Linie auf Industrieebene und nicht am Arbeitsplatz stattfinden, wird traditionell als eine der Stärken des deutschen Systems angesehen. Sie hat das Potenzial, Konflikte über Löhne und Bedingungen auf Branchenebene zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden aufzuhalten, während auf Arbeitsplatzebene einzelne Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter – die Betriebsräte (siehe Abschnitt zur Vertretung am Arbeitsplatz) – kooperativere Beziehungen entwickeln können. Viele Lohnvereinbarungen enthalten Öffnungsklauseln, die es Betriebsräten, oft mit Zustimmung der Gewerkschaften, ermöglichen, den besonderen Umständen ihres Unternehmens Rechnung zu tragen. So ermöglichte der Vergleich der Metallindustrie 2018 mit 3,5 Millionen Beschäftigten die Verzögerung, Reduzierung oder vollständige Beseitigung der 2019 fälligen Barzahlung in einzelnen Unternehmen, die mit ernsten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten.